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Schützenlotto

Geschichte

Seit 1972, Idee bei den Lamerdinger Schützen abgeschaut, die haben 1971 damit angefangen.

Damals hatte der Verein nach dem Umbau kaum Geld übrig, wollte aber die Jugendarbeit ausbauen, dafür mussten Gewehre angeschafft werden und vor allem Schießjacken, weil die Jugendlichen aus denen schneller rauswachsen als man glauben möchte.

11 der Gründungsmitglieder sind übrigens heute noch dabei, darauf dreimal Hoch, hoch, hoch!

Das Geschäftsmodell

Jeder Teilnehmer bekommt eine Lottokugel aus 1 bis 49 zugeteilt, fällt seine Kugel als Zusatzzahl 1), erhält er 25 Mark. Dafür bezahlt er eine Mark pro Woche.

Die Rechnung ist ganz einfach: Einnahmen 49 * 52 Mark, Ausgaben 52 * 25 Mark, was übrigbleibt, geht in die Jugendarbeit.

Es hat sich gelohnt: Jedes Jahr 1248 Deutsche Mark, seit 2001 das Ganze in Euronen. Es war sogar ein bisschen mehr, weil jedes Schaltjahr 53 Wochen hat.

1) Die Zusatzzahl gibt es seit 2013 nicht mehr, wir setzen deshalb als Los die Zahl, die bei der Ziehung als erste fällt.

Das Regelwerk

Der Beitritt

zur Lottogemeinschaft ist freiwillig, sanfter Druck ist erlaubt, es gilt keine Promille-Grenze, niemand muss vorher ins Röhrchen pusten.

Muster für eine Beitrittserklärung:

Die Mitgliedschaft endet

normalerweise mit Einreichen der eigenen Sterbeurkunde, es sei denn, das Mitglied übersteht eine hochnotpeinliche Befragung und kann gute Gründe für den Wunsch zum Ausscheiden angeben.

Gewinnchancen?

über alle Maßen: 52 mal getippt und 7 mal gewonnen, das sind 13,46 % - das kriegt ihr sonst nirgends!

Geplant war das nicht, für den Hannes musste das Formular extra erweitert werden.

Zugegeben, das gibt's nicht jedes Jahr, aber mit ein bisschen Übung kann es immer aufs Neue klappen.

Brauchtum

In den ersten 10 Jahren wurde der wöchentliche Gewinn dem Glücklichen jeweils am folgenden Freitag im Schützenheim ausgezahlt, damit war dafür gesorgt, dass die 25 Mark im Schützenheim geblieben sind. Aber ach und weh, die Zeiten ändern sich, irgendwann beschloss irgendwer, die Gewinne erst zur Generalversammlung auszubezahlen. Der Grund für diese Änderung ist dem Vergessen anheimgefallen. Schade drum.